MOBILITÄTSMONITOR

Der Mobilitätsmonitor (kurz: Monitor) ist eine gemeinsame Publikationsreihe von M-Five und dem Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB). Die Print-Veröffentlichung der Reihe erfolgt im Fachmagazin Internationales Verkehrswesen.

Thema und Zielsetzung

Das zentrale Thema des Monitors ist die Verkehrswende im Sinne einer Abkehr von der privaten Pkw-Nutzung und eines Nachfrageanstiegs geteilter und öffentlicher Verkehrsmittel. Das methodische Ziel besteht darin, Indikatoren für Angebots-, Verhaltens- und Einstellungsänderungen zu finden, die den Wandel „messbar“ machen. Der Monitor dient auch dem Perspektivwechsel von der isolierten Betrachtung einzelner Verkehrsträger hin zu einem Markt vernetzter Verkehrsmittel und Mobilitätsdienste. Er soll neue Instrumentarien und Interpretationen als Ergänzung der herkömmlichen Verkehrsstatistik bieten. Der Monitor ist somit der Versuch einer integrativen Sichtweise auf Zahlen und Daten zur Verkehrswende. Die Umsetzung geschieht in Form von erläuterten Infografiken. Die Veränderungen im Mobilitätsmarkt werden in wechselnder Zusammenstellung und Dimensionierung dargestellt, zu denen unter anderem die folgenden Aspekte zählen:

• Modale Sicht: „klassische“ Darstellungen üblicher Parameter, wie Verkehrsleistung oder Anzahl der Wege
• Inter- und Multimodalität: neue Nutzungsweisen als Kombination der Verkehrsmittel wie Pkw, Bahn, Bus, Fahrrad etc.
• Shared Mobility: Dienstleistungen im „öffentlichen Individualverkehr“ bzw. in geteilter Nutzung befindliche Verkehrsmittel (u. a. Car-, Bike-, Scooter- und Ridesharing)
• Verkehr als CO2-Emittent: verschiedene Energiegrundlagen der Antriebsformen inklusive der Primärquellen der Elektromobilität in ihren Ausprägungen (batterieelektrisch, hybrid oder auf Wasserstoffbasis)
• Mobilitätsumfeld Digitalisierung: verändernde Informationskanäle & Zugangsmedien (z. B. visuell, elektronisch separiert oder digital integriert), automatisiertes & vernetztes Fahren

Diesen und weiteren übergreifenden Trends gehen wir im regelmäßig erscheinenden Monitor nach. Dabei wird jeweils kurz die Entwicklung der letzten Jahre und die aktuelle Situation beschrieben.
Institutionen mit Interesse an einer Mitgestaltung des Monitors laden wir herzlich ein, mit uns in Kontakt zu treten!

Kontakt:

0721 82481892

MobiMonitor Nr.12

Die nächste Ausgabe ist im aktuellen Magazin des Internationen Verkehrswesens erhältlich.

Die PDF-Ausgabe steht demnächst hier zur Verfügung.

MobiMonitor Nr.11

November 2020

– Fahrradzählung
– Bestand batterieelektrischer PKW
– Anzahl Fahrzeugverleiher

MobiMonitor Nr. 10

März 2020

– Stadt- und Straßenbahn
– Shared Mobility
– Taxi und Funkmietwagen
– Einzugsraum des ÖPNV

MobiMonitor Nr. 9

November 2019

– Shared Mobility
– Beschäftigte im ÖPNV und Sharing-Sektor
– Pendlermobilität
– Radverkehr

MobiMonitor Nr. 8

Mai 2019

– Urbane Verkehrswende
– ÖPNV-Nachfrage
– PKW-Verkehr
– Elektromobilität
– Radverkehr

MobiMonitor Nr. 7

November 2018

– Verkehrswende
– ÖPNV
– Shared Mobility
– Fahrradverkehr
– Fußverkehr

Entstehung und Entwicklung

Der Monitor wurde ursprünglich durch das Innovationszentrum für Mobilität und gesellschaftlichen Wandel (InnoZ) in Berlin gestartet. Von August 2017 bis Juli 2019 erschien der Monitor im Rahmen des WZB-Projektes „Energie- und Verkehrswende als Herausforderung für die sozialwissenschaftliche Forschung“, geleite durch Prof. Dr. Andreas Knie und gefördert durch die Stiftung Mercator. Seither führen WZB und M-Five die Reihe als eigene Veröffentlichung fort. Langjähriger Publikationspartner ist das Fachmagazin Internationales Verkehrswesen: Der Monitor erscheint in gedruckter Form zweimal jährlich – jeweils in den Ausgaben 2 (März/April/Mai) und 4 (Oktober/November/Dezember). Frühere Monitor-Ausgaben stehen hier sowie auf der Seite des Magazins Internationales Verkehrswesen online zur Verfügung.

Aktuell widmen sich der Monitor der Mobilität in den deutschen Großstädten Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt am Main, Stuttgart, Essen und Leipzig. Damit sind acht der zehn größten Städte Deutschlands mit zusammen über 10 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern abgedeckt. Zukünftige Variationen des Erhebungsraumes sind möglich. Mittelfristig ist der Aufbau regelmäßiger Zeitreihen geplant, an denen sich die Veränderungen im Verkehrsmarkt chronologischer ablesen lassen.